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Repertorisation QS

Wie geht das mit der Repertorisation?

Wie du das Polarity-Analysis-Programm installierst, findest Du auf der Seite Polarity-Analysis-Programm Installation

Öffnen des Polarity-Analysis-Programms

Öffne bitte das Programm, falls es noch geschlossen ist.

Nun auf blauen Button "Neuer Patient" klicken. Du kannst jetzt die Patienten-Daten eingeben. Das mache ich in der Praxis nicht, sondern sichere die später fertige Repertorisation per Screenshot in die elektronische Patientenakte. Jetzt mit oder ohne Patientendaten mit "Speichern" bestätigen.

Im folgenden Fenster auf "Neue Konsultation" und dann auf "Polaritätsanalys klicken.

Nun erscheint der Bildschirm zweigeteilt. Auf der linken Seite findest Du die Symptomrubritken, darüber klickst Du nun den mittleren Button "Checkliste" an. Jetzt findest Du auf der linken Seite die Symptome in der Reihenfolge, wie diese auf der Checkliste sortiert sind.

Wie ist das praktische Vorgehen?

Die Repertorisation findet in Gegenwart des Patienten, bzw. der Eltern oder betreuenden Person statt. Warum? So kannst Du während der Repertorisation nachfragen, ob die Symptome wirklich stichhaltig sind, und kannst bestimmte Symptome hinzufügen oder weglassen.

Der Patient oder Eltern bzw. Betreuer des Patienten nennen die zutreffenden Symptome der Checkliste.

Die Reihenfolge der Symptome auf der Checkliste und im Programm ist identisch. Es werden also einfach nur die entsprechenden Symptome angeklickt und damit in die Repertorisation übernommen.

Du klickst die vom Patienten angegebenen Symptome an, Du siehst auf der rechten Bildschirmhälfte sofort die Repertorisation mit den eigegebenen Symptome. Wenn alle Symptome eingegeben sind, ist die Hauptarbeit schon geschehen.

Was ist mit den gelb markierten Symptomen?

Die gelb gemarkerten Symptome sind bei akuten Erkrankungen für die Mittelwahl häufig schon ausreichend.

Bei Patienten, die sich anfangs schwer tun mit der Checkliste - das ist häufig - kannst Du einfach die gelb gemarterten Symptome abfragen. Ich mache das nicht so gerne: das kostet Zeit, weil die Patienten dann überlegen müssen und sich die Fallaufnahme unnötig hinzieht. Außerdem sind manche Patienten dann unpräzise und sagen irgendwas.

Die besten Ergebnisse erhälst Du, wenn die Patienten bereits zuhause die Checkliste angesehen und bearbeitet haben.

Wenn die Patienten wirklich eine homöopathische Behandlung wünschen, müssen Sie selbst auch etwas dafür tun.

Worauf bei der Symptomenwahl achten?

Die vom Patienten markierten Symptome nur mechanisch zu übernehmen, führt nicht häufig zu einer nicht korrekten Mittelwahl. Worauf achten?

Nimmst Du ein Symptom aus der Checkliste dazu - oder lässt eines weg, ändert sich (meist) das Ergebnis der Arzneiwahl. D.h., durch Weglassen oder Hinzufügen nur eines einzelnen nicht zutreffenden Symptoms kann es sein, dass die dann gewählte Arznei nicht oder nur unzureichend wirkt.

Manchmal liegt es daran, dass ein Patient die Bedeutung eines Symptoms einfach nicht verstanden hat:

Ruhe bessert: Der Patient meint, dass eine ruhige Umgebung, Fehlen von lauten Geräuschen gut tut. Die Rubrik meint jedoch: Ruhe im Sinn von Nicht-Bewegen bessert.

Beim Aufstehen vom Bett verschlechtert: Hier ist auf jeden Fall vom Behandler aktiv nachzufragen: Bessern sich Ihre Symptome im Moment des Aufstehens? Oder erst wenn Sie aufgestanden sind, also wenn Sie bereits stehen ? Dann wäre die Rubrik "Nach dem Aufstehen vom Bett verschlimmert" die richtige Wahl.

Hier nochmal am Beispiel Durst erläutert: Ist der Patient während einer akuten Erkrankung durstlos, ist das aber im wesentlichen unverändert zum gesunden Zustand, darf die Durstlosigkeit nicht als Symptom gewertet werden.

Du gehst also Punkt für Punkt der markierten, unterstrichenen Symptome durch und prüfst diese auf ihre Zuverlässigkeit:

  • Hat der Patient das Symptom richtig verstanden?
  • Ist dieses Symptom schon vor Auftreten der akuten Erkrankung vorhanden gewesen? Wenn ja, dann nicht verwenden!
  • Ist das Symptom deutlich ausgeprägt oder nicht?
  • Ist die Zahl der Symptome (mindestens 5) für eine zuverlässige Arzneiwahl aureichend?

Wenn ein Symptom wirklich klar ist, kann es durch Anklicken in die Repertorisation übernommen werden.

So werden Symptom für Symptom auf Plausibilität überprüft und entweder verworfen oder in die Repertorisation übernommen. Damit ist die Auswahl der Symptome beendet und die abschließende Fallanalyse und Simile-Wahl kann beginnen.